Rastafarianismus – Kultur, Religion, Lebensgefühl

Die Rastafari Bewegung hat ihren Ursprung auf der Insel Jamaika und stellt dort für den Großteil der Bevölkerung die Glaubensrichtung dar. Entstanden ist diese in den 1930er Jahren und findet ihren Ursprung im Christentum. So kommt es, dass die Rastafari Bewegung viele alttestamentliche Bezüge aufweist und daraus zitiert. Diese Glaubensrichtung ist auch von der Dreifaltigkeit Gotts überzeugt. Der Unterschied zu den anderen großen Religionsströmungen ist, dass sie nicht mehr auf die Wiedergeburt ihres Messias warten und hoffen müssen. So sahen sie diesen in dem äthiopischen Kaiser Haile Selassie. So prophezeite Marcus Garvey in den 20er Jahren, dass in Afrika ein großer schwarzer König in Afrika an die Macht kommen würde. Dies wurde durch die Krönung Selassie bestätigt.

Der Rastafari Glauben hat vor allem als Ziel die Rückkehr nach Afrika zu begehen, da sie damals als Sklaven aus Afrika verschleppt wurden. So wurde jedoch heutzutage auch geklärt, dass es sich dabei nicht um eine körperliche sondern viel mehr um eine seelische Rückkehr handelt, sodass es das Ziel ist sich mit seiner afrikanischen Vergangenheit positiv zu identifizieren. Außerdem lehnen die Rastafaris die westliche Weltanschauung ab.

Optische Merkmale für die Rastafaris sind vor allem die langen ungestutzten Bärte und die Rastalocken. Außerdem tragen sie oft Dinge mit den Farben Rot, Gold (Gelb) und Grün, welche die Farben der äthiopischen Flagge darstellen und von den Rastafaris übernommen wurden. Vom Trend der modischen Übernahme des Rastafari-Looks in der westlichen Welt distanzieren sich die Rastafaris stark und lehnen diese ab.

 

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