Apfelmuffins – so richtig leckere Muffins

Die leckeren Küchlein im Miniformat, sind in Amerika schon bereits seit dem 19. Jahrhundert bekannt und beliebt. Im Laufe der Jahre schwappte die Begeisterung auch schließlich zu uns nach Europa und mittlerweile ist das süße Backwerk auch hierzulande nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, ist die Form in kleinen und individuellen Portionen doch äußerst praktisch, egal, ob im Cafe, für unterwegs oder, wohl der Klassiker, auf Kindergeburtstagen: Muffins sind handlich, gut zum Mitnehmen, bleiben lange frisch und einfach nur lecker. Kuchen im Miniformat eben. Und wer sagt schon Nein zu Kuchen? Ein weiterer Pluspunkt der Muffins ist ihre unglaubliche Vielseitigkeit, denn das Grundrezept aus simplem Zutaten wie Zucker, Butter und Mehl kann mit allen nur erdenklichen Zutaten aufgepeppt werden. Besonders beliebt sind fruchtige Varianten des Gebäcks, insbesondere Apfel-Muffins. Deshalb kommen nun die drei besten Muffin Rezepte mit Äpfeln (die Mengenangaben ergeben je 12 Stück):

Saftige Apfelmuffins

Diese Variante mit Äpfeln ist ein echter Klassiker und wird garantiert super saftig, da statt Butter Öl verwendet wird und zusätzlich noch Joghurt mit von der Partie ist. Außerdem kommt das Rezept ganz ohne Eier aus, wodurch es auch für Veganer geeignet ist, wenn Sojajoghurt verwendet wird.

Zutaten:
250 g Äpfel
3 EL Zitronensaft
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1/2 TL Zimtpulver
125 g Zucker
80 ml Öl
250 g Sojajoghurt, Vanille

Im ersten Schritt müssen die Äpfel geschält werden. Am einfachsten zu bewerkstelligen ist dies mit einem Apfelschäler oder einer speziellen Apfelschälmaschine. Hier findest du die besten Apfelschälmaschinen. Das Kerngehäuse wird entfernt und die Äpfel in kleine Würfelchen geschnitten, anschließend sofort den Zitronensaft dazu geben und gut vermischen, damit die Äpfel nicht so schnell braun werden. Als Nächstes werden alle trockenen Zutaten zusammen gemischt, danach erst das Öl und den Joghurt unterrühren. Der fertige Teig wird in die Förmchen gegeben und bei 180° ca. 35 Minuten gebacken. Wer möchte, kann die Muffins nach dem Backen noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Apfel-Streusel-Muffins

Äpfel und Streusel? Eine bessere Kombination gibt es wohl kaum.

Zutaten:
etwa 400 g Äpfel
250 g Weizenmehl
2 ½ gestr. TL Backpulver
125 g weiche Butter oder Margarine
100 g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
2 Eier (Größe M)
120 ml Milch

Für die Streusel:
100 g Weizenmehl
60 g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
75 g weiche Butter oder Margarine
½ geh. TL gemahlener Zimt

Auch bei diesem Rezept geht es los mit dem Schälen und Würfeln der Äpfel. Den Backofen auf 180° vorheizen (Umluft). Alle Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel zusammen geben und am Besten mit einem Rührgerät zu einem glatten Teig vermengen. Die Apfelwürfel am Schluss unterheben.
Für die Streusel ebenfalls alle Zutaten in einer neuen Schüssel vermengen und zu feinen Streuseln verkneten. Die Streusel auf den Muffins verteilen und für etwa 30 Minuten backen.

Schoko-Apfel-Muffins

Naschkatzen werden diese schokoladig-fruchtige Variation lieben.

Zutaten:

Für 12 Portionen
1 Apfel (150 g)
50 g Walnusskerne
250 g Mehl
2 El Kakaopulver
0.5 Tl Natron
2.5 Tl Backpulver
120 g Zucker
Salz
1 Ei
125 g flüssige Butter
250 ml Buttermilch
50 g Schokotropfen
100 g dunkle Schokoglasur

Los geht’s wieder mit Apfel schälen, vierteln, entkernen und klein schneiden. Walnusskerne grob hacken. Mehl, Kakaopulver, Natron, Backpulver, Zucker und 1 Prise Salz in einer Schüssel mischen. Ei, Butter und Buttermilch verrühren. Zu der Mehlmischung geben und zu einer glatten Masse verrühren. Äpfel, Nüsse und Schokotropfen unterziehen. Den Teig in die gefetteten Mulden eines Muffinblechs füllen. Im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf dem Rost auf der mittleren Schiene 20-25 Min. backen. Zu guter Letzt noch die Schokoglasur nach Packungsanweisung schmelzen und gleichmäßig auf die Muffins geben.

Fazit:
Es gibt wohl kein Backwerk, das vielseitiger ist als Muffins. Allein unter den Varianten mit Äpfeln existieren tausende verschiedene Rezepte, mal mit mehr, mal mit weniger Extrazutaten, mal fruchtig, mal zimtig oder eben auch schokoladig, sodass für jeden Geschmack etwas Passendes dabei ist. Und jetzt: Viel Spaß beim Nachbacken!

 

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