Traditionelle Chinesische Medizin

„Um eine Krankheit zu behandeln bedarf es keines großen Arztes, um die Gesundheit zu erhalten aber eines wahren Meisters.”
Dieser Satz aus China nimmt Bezug auf die 6000 Jahre Erfahrung, die sich in der traditionellen chinesischen Medizin wiederfinden. Diese Alternativmedizin beschäftigt sich mit dem ganzheitlichen und energetischen Wesen von Krankheit und Gesundheit. Für die westliche Medizin abstruse Diagnostikmethoden des alternativen Heilverfahrens wie z.B. die Zungen- oder Pulsdiagnostik verwirren den westlichen Patienten, bestechen dabei simultan durch präzise Resultate und Erkenntnisse des Kurativen.
Bestandteile der Traditionellen Chinesische Medizin

Qi ist das Fundament von TCM (traditioneller chinesischer Medizin). In dem alternativen Heilverfahren steht Qi für die Energie, die sowohl in unserem Körper, wie auch im ganzen Universum fließt. Jede Existenz ist eine Manifestation des Qi, Yin und Yang helfen mannigfache Qualitäten des Qi darzustellen. Der wohl geläufigste Begriff aus der TCM ist die Akupunktur. Vorherrschend ist der Gedanke das die Akupunktur nur aus Nadeln besteht. Bedeutende Bestandteile hiervon sind aber auch das Schröpfen und die Moxibustion, bei der speziell präparierter Beifuß abgebrannt wird, um Akupunktur Punkte zu stimulieren. Den Hauptbestandteil dieser Alternativmedizin bilden Heilkräuter. Ca. 90% aller Erkrankungen werden im alternativen Heilverfahren mit der Kräutertherapie behandelt. Jeder Patient bekommt in der TCM seine individuelle, nebenwirkungsfreie Rezeptur unterschiedlichster Kräuter zur Prophylaxe oder Behandlung von Krankheiten. Weitere Methoden in der TCM sind beispielsweise „Tuina” – hierbei werden die Hände des Heilenden eingesetzt die vier technischen Hauptkomponenten Druck/Vibration/Bewegungen und/oder Druck-Zug-Bewegungen (Kneifen) auszuüben – Qi gong, Tai chi chuan und Meditation.

Die traditionelle chinesische Medizin hat sich in Bereichen der neurologischen und orthopädischen Erkrankungen/Krankheiten, nervösen Erschöpfungszuständen und bei Multimorbidität bewährt und ist durchaus als Ergänzung zur westlichen Schulmedizin geeignet oder dieser sogar partiell vorzuziehen.

 

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