Wickel richtig anwenden

Wickel sind als altes Hausmittel weithin bekannt, sie ermöglichen Ihnen eine häusliche, kurative Therapie von Symptomen wie Schmerzen, Krampfleiden oder Fieber. Sie kosten wenig, jeder kann sie schnell erlernen und erfolgreich anwenden.

Feuchte Wickel bestehen aus 3 Teilen:

Ein inneres, in Wasser getauchtes Leinentuch, welches mehrmals gefaltet und ausgewrungen, auf die gewünschte Stelle gelegt wird. Darüber folgt ein trockenes Leinentuch, über welches Sie erneut ein Woll- oder Flanelltuch wickeln. Bei der wärmeentziehenden Heilmethode jedoch, folgt ein weiteres Leinentuch, um eine Hitzestau im Körper zu vermeiden.
Bei ihrer Wickeltherapie ist auf einen guten, festen Abschluss zu achten, da der Zutritt von Luft dem positiven Ergebnis ihrer Behandlung nicht zuträglich ist.

Warme und kalte Wickel

Generell wird zwischen warmen und kalten Wickeln unterschieden. Durch Kälte wird die Durchblutung der Haut, sowie des Stoffwechsels angeregt, eine kognitive Beruhigung induziert, Fieber gesenkt und Schwellungen gelindert. Wohingegen die warme Heilmethode Krampflösend und Schmerzstillend wirkt. Durch die entspannende Wirkung auf Muskeln und Gewebe kommt es zu einer besseren Versorgung mit Nährstoffen. Also auch eine optimale Methode für sportlich aktive Menschen!

Häufig kommen auch pflanzliche Wirkstoffe im innersten Tuch zur Anwendung. Bewährt hat sich antiphlogistisch wirkender Kamillentee, Zitronenextrakt gegen Cellulite oder Thymian als schleimlösende und antibakterielle Heilmethode Ihrer Wahl.

Wickel erzielen im Rahmen der professionellen Pflege erhebliche Erfolge, sogar eine Ausbildung zur Wickelfachfrau/mann ist möglich. Durch ihre physologische Wirkung auf Körper und Geist, erfreuen sich die temperierten Umschläge seit Jahrhunderten großer Beliebtheit und diesem “Trend” ist bisher kein Ende vorherzusagen, mit Recht.

 

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